• Connected Car mit motory und curfer

Connected Car: TomTom Curfer, TankTaler oder Pace?

Ob Curfer, Pace oder Tanktaler – die technischen Ansätze, um Ihr Auto zu einem echten Smart Car zu machen, sind vielseitig. Auf kfz-ummelden.de nehmen wir uns die drei genannten „Connected Car“-Möglichkeiten zur Brust und schauen, mit welchen Features die OBD-Stecker aufwarten.

Zum Smart Car per OBD-Schnittstelle

Connected Cars sind nicht nur Trendthemen aktueller Fachzeitschriften, sondern auch logische Folge einer sich auch auf den Automarkt ausweitenden Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen in Privathaushalten. Nicht zu Unrecht, lässt sich doch durch die einfache Erweiterung über die OBD-Schnittstelle aller Autos ab Baujahr 2004 ein enormer Mehrwert für den Besitzer erzielen. Über die Auswertung von Verbräuchen, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Fahrgewohnheiten hinaus, geht es beim Thema Connected Cars vor allem aber auch um das Thema Absicherung gegen Tachomanipulationen, die – dank detaillierter, automatisierter Protokollierung unterbunden – freilich auch einen finanziellen Vorteil beim Kauf oder Verkauf von Fahrzeugen bedeuten können. Spätestens hier amortisieren sich die ohnehin relativ geringen Anschaffungskosten von Connected-Car-Modulen und rechtfertigen den geringen Aufwand der Einrichtung.

Motory und TomTom Curfer in der Anwendung

Connected Cars: kleiner Aufwand – große Wirkung

Mit „Pace“, der „Tanktaler-App“ und TomToms „Curfer“ sind gleich drei Consumer-Modelle auf dem Markt, die sich nicht nur steigender Beliebtheit unter Tuning-Enthusiasten erfreuen, sondern zunehmenden Anklang auch im familiären Umfeld finden. Spritsparen, um die Familienkasse zu entlasten, Fahrzeugdaten via App auslesen oder das abgestellte Auto auf dem Parkplatz eines Freizeitparks wiederfinden. Mit allerlei Komfortdiensten punkten Curfer und Co bereits für unter 100 Euro Anschaffungsgebühr. Ein Bluetooth fähiges Smartphone ist Voraussetzung – eine Stromversorgung über den Zigarettenanzünder empfehlenswert.

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Mehrwert für Smart-Cars:
Pace, Tanktaler, Curfer & Motory

Der Curfer von TomTom entpuppt sich im Test als eingängig zu bedienende Connected-Car-Lösung und übersichtliches Diagnose-Tool für Verbraucher. Aufwarten kann das Geräte mit motivierender Punktevergabe, die je nach Fahrverhalten verteilt werden, sich dabei letztlich aber auf die guten alten Regeln des Spritsparens berufen. Einen echten Mehrwert erfährt Curfer im Zusammenspiel mit der Internetseite von Motory. Die Online-Plattform, die sich etwas spaßig auch als „Facebook für Autos“ beschreiben ließe, bringt seit 2012 Autofahrer zusammen, die online Ihre Autos mit Fotos, zahlreichen Fahrzeugdetails, Kosten und Vorteilen sowie Mängeln in einem digitalem Serviceheft pflegen. Durch Synchronisation zwischen dem Fahrzeugprofil auf Motory.de und den Daten aus dem Curfer entstehen durchweg transparente Fahrzeuge, die sich selbstredend großer Beliebtheit bei potenziellen Käufern erfreuen.

Durch die Kombination von Curfer und Motory bekommt der User eine sogenannte Km-Stand-Garantie, mit der man die gefahrene Kilometerlaufleistung des Fahrzeugs potentiellen Käufern garantieren und Tachomanipulation ausschließen kann.

Connected Cars:
Pace und Tanktaler auf der Überholspur?

Pace, ein über Kickstarter finanziertes Projekt, wartet mit nützlichen Zusatzfunktionen auf und beinhaltet beispielsweise einen automatischen Notruf oder Unterstützung beim Finden der günstigsten Tankstellen.
Apropos Tankstellen: Connected Cars standen auch für die Entwickler des noch jungen „Tanktaler“ im Fokus. Die Smart-Car-Lösung des Startups fährt aber einen etwas anderen Ansatz. Während sich die Installation über OBD-Schnittstelle und iOS- oder Android-App ähnlich gestaltet, trennt sich die Spreu vom Smart-Car-Weizen bei der Intention der Hersteller. Der Tanktaler führt zwar ebenfalls Buch über Verbrauch und Co und lässt das Auto via App orten, belohnt Nutzer aber darüber hinaus auch für gutes Fahrverhalten. Die Währung sind – ganz klar – Tanktaler, die sich in Prämien eintauschen lassen. Das vom Mainstream etwas abgewandelte Connected-Car-Konzept ist damit durchaus interessant und innovativ.

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